Weiterführende Schule · Klasse 5–7
Gegner in Rückenlage bringen
Dein Stundenablauf
1Aufbau
- Schnell umgezogene Schüler bauen 3-4 Matteninseln auf.
- In der Mitte liegt jeweils ein Weichboden und 6 Turnmatten liegen drumherum.
- Falls nicht ausreichend Weichböden vorhanden sind, können z.B. Niedersprungmatten verwendet werden.

2Aktivierung
Roboter
- Die Schüler bilden Paare.
- Ein Schüler schließt die Augen und wird von dem Partner geführt.
- Jede Berührung des sehenden Partners wird von dem ,,Roboter” ausgeführt.
- Die ,,Roboter” laufen auf den Linien des Hallenbodens.
- Bedeutung der Berührungen:
- Kopf = STOPP
- Rechter Arm = Rechtsdrehung
- Linker Arm = Linksdrehung
- Rücken = geradeaus/schneller
- Die Sehenden müssen sich ihrer Verantwortung für ihren Partner, bewusst sein.
3Erarbeitung
- Ziel eines geregelten Kampfes im Unterrichtsgespräch erarbeiten:
- Partner gegen seinen Widerstand für eine festgelegte Zeit auf dem Rücken halten.
- Lehrkraft: Wir wollen heute damit beginnen, den Partner in die Rückenlage zu bringen.
- Lehrkraft erklärt die Bankposition (Vierfüßerstand) und teilt dann die Klasse gleichmäßig auf alle Matten auf.
- Bei großen Lerngruppen empfehlen sich mehr als 4 Matten-Stationen.
- Jede Gruppe erhält mind. einen Laufzettel mit Arbeitsauftrag.
- Je nach Lerngruppe sollte dieser evtl. vorher im Gesprächskreis besprochen werden.
4Präsentation
- Jede Gruppe präsentiert das aus ihrer Sicht beste Ergebnis.
- Zwei Schüler demonstrieren die Lösung und ein Schüler erklärt, warum sie sich für diese Lösung entschieden haben und wie diese funktioniert.
- Die Gruppen sollen möglichst konkret erläutern, wo sie genau ansetzen, um den Partner zu drehen.
- Die einzelnen Gruppen notieren die Vorschläge der anderen Gruppen auf ihrem Laufzettel, um sie anschließend erproben zu können.
- Für den Fall, dass nicht alle Möglichkeiten von den Schülern entwickelt werden, wird an dieser Stelle auf die Alternativen hingewiesen.
5Erprobung
- In Zweikämpfen erproben die SuS die Lösungen der anderen Gruppen und untersuchen sie im Kampf hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile.
- Einer ist Kampfrichter.
- Der Partner, welcher in Bankstellung beginnt, soll versuchen zu verhindern, dass er in die Rückenlage gedreht wird.
- Die Schüler finden heraus, welche Techniken für sie selbst besonders geeignet sind.
6Abschluss
- Welcher Griff war für euch der erfolgreichste? Warum?
- Welche Griffe waren ggf. nicht so geeignet? Warum?
- Nächste Stunde: Wie kann man seinen Partner am Boden festhalten?
- Verabschiedung mit Verbeugung
- Hinweis: Es gibt nicht den einen perfekten Griff, um jeden Gegner auf den Rücken zu drehen.
- Je nach Situation und Gegner kann es von Vorteil sein, ein Repertoire von verschiedenen Möglichkeiten zu haben, um abwechslungsreich und überraschend agieren zu können.
